Freundschaft braucht keine Erklärung.

Ist Ihr Kind ein guter Streitschlichter?
Ist es beliebt?
Kommen andere mit ihren Problemen zu Ihrem Kind?
Hat Ihr Kind viele Freunde?
Ist es lieber mit anderen zusammen als alleine?
Oder möchten Sie diese Eigenschaft bei Ihrem Kind fördern?

Werfen Sie einen Blick auf unsere kuratierte Sammlung von Produkten rund um die Förderung von sozialen Kompetenzen, welche sorgfältig von erfahrenen Pädagogen für Sie zusammengestellt wurde.

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So fördern Sie soziale Kompetenz
Soziale Kompetenz entwickelt sich über einen langen Zeitraum und profitiert von folgenden Anregungen:

Der positive Kreislauf guter Taten
Soziales Engagement und Solidarität führen oft zu besonderer Anerkennung und damit zu einem guten Gefühl. Versuchen Sie, diesen positiven Mechanismus in Ihrem Kind auszulösen: Erfolg und Anerkennung durch soziales Handeln fördern Hilfsbereitschaft, Empathie, Mitgefühl und Verständnis.

Gefühle in Worte fassen
Um mit eigenen Gefühlen und auch Konflikten umgehen zu können, muss man sie zuallererst sprachlich ausdrücken und aussprechen können. Vielen Menschen fällt es aber gar nicht so leicht, „in Worte zu fassen“, wie es ihnen geht oder was sie empfinden. Fragen Sie Ihr Kind nach seinem Befinden und hören Sie gut zu. Lassen Sie sich von ihm schildern, wie es sich in einer bestimmten Situation gefühlt hat. Geben Sie Ihrem Kind aber auch ein „Modell“, indem Sie selber Ihre Empfindungen in Worte fassen.

So-tun-als-ob: Sich in andere hineinzuversetzen zu können, fördern Sie mit Rollenspielen. Lassen Sie Ihr Kind beispielsweise einen Rollstuhlfahrer, einen Blinden, einen Menschen ohne Deutschkenntnisse oder einen alten Menschen spielen.

Gemeinschaft und Freundschaften pflegen
Vermitteln Sie Ihrem Kind, wie wichtig Gemeinschaft für uns ist. Wir sind einfach die meiste Zeit mit anderen zusammen, sei es in der Schule, bei vielen Sportarten, Kursen und Ausflügen. Helfen Sie Ihrem Kind, Aktivitäten gemeinsam mit anderen Kindern zu planen und zeigen Sie Interesse an den Freunden Ihres Kindes. Begleiten Sie Ihr Kind in schwierigeren Zeiten, etwa wenn es darum geht, sich bei einem Freund zu entschuldigen oder wenn Freundschaften auseinander zu gehen drohen.

Auch Alleinsein will gelernt sein
Ermutigen Sie Ihr Kind auch, sich jeden Tag eine gewisse Zeit lang alleine zu beschäftigen. Solche Phasen sind wichtig, um die eigenen Gedanken zu sammeln und über sich selbst nachzudenken. Geben Sie Ihrem Kind ruhig Tipps für Beschäftigungen: leise, angenehme – vielleicht klassische – Musik hören, spazieren gehen, es sich auf der Couch oder in einer Hängematte gemütlich machen, ein Buch lesen, Fotoalben anschauen, etwas malen, Skulpturen formen, bauen, basteln … Es gibt viele wunderbare Tätigkeiten, die auch allein großen Spaß machen.

Kommunikation zwischen den Generationen
Geben Sie Ihrem Kind nach Möglichkeit Gelegenheit, mit Menschen verschiedener Generationen zu kommunizieren. Erfahrungen mit anderen Generationen fördern empathische Fähigkeiten, Verträglichkeit und Kontaktfreude.

Umgangsformen
Höflichkeit und der Respekt gegenüber anderen, sollten in der Erziehung einen hohen Stellenwert einnehmen. Das ist nicht nur für die Menschen angenehm, die mit Ihrem Kind zu tun haben – es nützt auch Ihrem Kind selbst. Sie können Ihrem Kind gute Umgangsformen beibringen, indem Sie sie einfach erwarten. Dulden Sie unter keinen Umständen unhöfliches oder respektloses Verhalten und leben Sie Ihrem Kind Höflichkeit und Respekt in der Familie vor.