Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.

Kann sich Ihr Kind sprachlich gut ausdrücken, findet es leicht die richtigen Wörter, schreibt es gerne oder erzählt es interessante Geschichten?
Oder möchten Sie dieses Talent bei Ihrem Kind fördern?

Werfen Sie einen Blick auf unsere kuratierte Sammlung von Produkten rund um die Förderung von sprachlichen Fähigkeiten, welche sorgfältig von erfahrenen Pädagogen für Sie zusammengestellt wurde.

Erforschen Sie die Talente Ihres Kindes mit unserem Online-Test

oder ausführlich durch unsere Experten vor Ort mit dem

Wenn Reden Gold ist: Sprachliche Fähigkeiten
Drei Dinge sind besonders wichtig, wenn Sie die Sprache Ihres Kindes fördern bzw. dassprachliche Talent entwickeln wollen: 1. regelmäßiges Lesen, 2. gepflegtes Sprechen und 3. selbständiges Schreiben.

Lesen:

  • Lesen: Wie es euch gefällt! Stöbern Sie möglichst regelmäßig gemeinsam in einer Bibliothek oder durchforsten einen Buchladen und lassen Sie Ihr Kind das nächste Buch „entdecken“.
  • Wie der Lesefunke überspringt: Haben Sie Bücher über die alten Ägypter, Dinosaurier, das Weltall, die Ritter, das Mittelalter etc.? Lassen Sie doch hin und wieder eines davon ganz „zufällig“ im Zimmer Ihres Kindes liegen. Irgendwann springt garantiert der Funke über und Ihr Kind schaut in das Buch.
  • Auf in ein gemeinsames Leseabenteuer: Falls Ihr Kind etwas „lesefaul“ sein sollte, besorgen Sie sich ein Theaterstück oder Drehbuch und lesen Sie es zusammen mit Ihrem Kind mit verteilten Rollen.
  • Immer wieder nachschlagen: Halten Sie zu Hause immer ein Lexikon bereit, damit Ihr Kind auftauchende Begriffe nachschlagen kann. Natürlich kann es auch im Computer nachschauen, was bestimmte Begriffe/Ausdrücke bedeuten.

Sprechen und Ausdrucksfähigkeit

  • Beschreibung: Lassen Sie Ihr Kind mit verbundenen Augen bestimmte Gegenstände ertasten und beschreiben. Inszenieren Sie es als Familienspiel – dann kann es dabei auch sehr lustig zugehen.
  • Gedichte: Wünschen Sie sich doch zum nächsten Geburtstag, dass Ihr Kind Ihnen ein selbstverfasstes Gedicht schenkt. Auch manche Wünsche der Kinder werden „wohlwollender“ entgegengenommen, wenn sie in Gedichtform vorgetragen werden.
    Mach dir doch einen Reim drauf Lassen Sie Ihr Kind nach Lust und Laune reimen. Fangen Sie an, machen Sie mit, lachen Sie mit. Reime zu finden, fordert den gesamten Wortschatz heraus und hilft, ihn lebendig zu halten.
  • Geschichtenketten bilden: Ein Familienmitglied fängt an, eine Geschichte zu erzählen (z.B. im Auto) – nur zwei oder drei Sätze. Dann gibt er das Wort an den Nächsten weiter. Dieser führt die Geschichte ebenfalls mit zwei bis drei Sätzen fort, und so weiter. Viel Spaß macht es auch, auf diese Weise eine Geschichte schriftlich entstehen zu lassen (s.u.).
  • Nicht einfach nur zum Lachen: Einen Witz zu erzählen, ist gar nicht so einfach: Hierfördern Sie hauptsächlich die Betonung in der Sprache, die Dramatik und Spannung und die Unterscheidung zwischen wichtigen und weniger wichtigen Details.
  • Wortspiele: Spielen Sie Spiele wie Scrabble oder Tabu, um den Wortschatz Ihres Kindes zu vergrößern und zu pflegen. Besonderer Spaß ist garantiert, wenn Sie sich gemeinsam auf die Suche nach neuen Zungenbrechern machen.
  • Fremdwörter: Ersetzen Sie bewusst Wörter und Aussagen, die Ihr Kind gut kennt und oft verwendet, durch Fremdwörter, ungewohnte Ausdrücke oder übersetzen sie einfach in andere Sprachen. So erweitert Ihr Kind „en passant“ seinen Wortschatz und erhält ein Gefühl für Fremdsprachen.
  • Was für ein Theater: Im Theater wird in der Regel gehobene Sprache gesprochen, so dass ein gemeinsamer Theaterbesuch immer Sprache anregen und fördern wird. Vielleicht können Sie das gesehene Stück im Anschluss von Ihrem Kind noch einmal nacherzählen lassen.

Schreiben

  • viele gute Anlässe: Es gibt einige Anlässe, wo Ihr Kind etwas zu schreiben hat: Sei es ein Spruch ins Poesiealbum, eine Urlaubskarte oder eine Einladung: Erleichtern Sie Ihrem Kind den Einstieg, indem Sie es anfangs bei Bedarf noch bei Textunsicherheiten unterstützen.
  • erfüllter Traum: ein eigenes Buch Schon im Alter von sechs Jahren können Kinder beginnen, eigene „Bücher“ zu schreiben. Spielen anfangs Bilder noch eine große Rolle, so wird nach und nach das Schreiben in den Vordergrund treten, so dass vielleicht einmal ein echter Roman entsteht.
  • Geschichtenketten bilden: Schreiben Sie den Anfang einer Geschichte in zwei bis drei Sätzen auf ein Blatt Papier. Knicken Sie nun den oberen Teil ab, so dass nur noch ein Satz zu lesen ist. Der Nächste, der an der Reihe ist, knüpft an diesen Satz mit zwei eigenen Sätzen an und knickt den Text wieder bis auf den letzten Satz ab usw. Am Ende wird dann die entstandene Geschichte vorgelesen.
  • Wettbewerbe und Kurse: Regen Sie Ihr Kind an, an Lese- und Schreibwettbewerben teilzunehmen. Auch Ferienprojekte mit den Schwerpunkten Sprache und Literatur sowie Fremdsprachenkurse fördern das sprachliche Ausdrucksvermögen Ihres Kindes.